Untersberg

Berchtesgadener Hochthron ca. 1.973 m ü. NN

Kein Berg in den Alpen fand in den letzten Jahren so viel Beachtung in der Öffentlichkeit und in den Medien wie jener Gebirgsstock, der das Berchtesgadener und Salzburger Land durch seine Präsenz charakterisiert.

Der Dalai Lama hat anlässlich seines Salzburgbesuches 1992 über den Berg gesagt, er sei das "Herzchakra Europas". Manche bezeichnen ihn bereits als das oder ein "Herzchakra der Erde ". Begriffe die aus der spirituellen Vorstellung der beseelten Natur und Erde verständlich werden und die in der westlichen Geomantie erklärbar geworden sind. Man spricht von einem Erdenergienetz, das auch den Untersberg überspannt und an markanten Orten - sogenannten Kraftorten - besondere Kräfte erfahrbar werden lässt.

Der Untersberg kennt viele Namen: Er wird von der Bevölkerung als "Wunderberg", als "magischer Berg", als "heiliger Berg" uvm. bezeichnet.
Den Name "Untersberg" wird am 28. Juni 1306 zum ersten Mal erwähnt. Seit geraumer Zeit hat der Untersberg auch die Bezeichnung "Berg des Lichts", welche sich auf seine Lichtphänomene und Sonnenphänome zurückführen lässt.

Die Sage um die Mittagsscharte - also da, wo genau die Grenze zwischen Bayern und dem Salzburger Land verläuft - weist auf ein Zeit(höhlen)portal hin, was sich dort, alle paar Jahre zu Maria Himmelfahrt (15. August) öffnen soll. Tatsächlich existiert mitten in der Mittagsscharte eine Höhle namens "Steinerner Kaser", in der sich um 14 Uhr am 15. August ein Lichtphänomen beobachten läßt. Durch einen sogenannten Tagschlot wird die Höhle zur Mittagszeit "erleuchtet". Noch beeindruckender wird dieses Lichtschauspiel, wenn Sonne und Wolken sich abwechseln, dann kann man im Höhleninneren ein "Pulsieren" erleben.

Unvergleichbar mit anderen Bergen des Alpenraumes hat er immer schon zu Märchen und Sagen angeregt. Er ist von gigantischen Höhlensystemen durchzogen, die immer noch nicht ganz erforscht sind. Diese unzähligen Höhlen sind durch die Auswaschungen im Kalkgestein entstanden.

Es wird berichtet, dass Menschen, die in diesen Höhlen waren, erzählten, dass sie gegen die Annahme nur kurz in den Höhlen gewesen zu sein, erst nach Jahren in das Dorf zurückkamen und sogar von ihren Mitmenschen nicht mehr erkannt worden sind. Kobolde und Zwerge hüten in diesen Höhlen unermessliche Reichtümer.